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Ursprüngliche Ernährung und Lebensweise auf einen Blick – was Sie vermeiden sollten…

4. Juli 2010

… um ihre Gene besser zu bedienen.

Ernährung

Eier: Keine Eier aus Käfighaltung/Legebatterien (seit Anfang dieses Jahres in Deutschland verboten – Achtung: Eier aus dieser Haltung dürfen weiter importiert werden). Vermeide auch Eier von mit Getreide oder anderem Mastfutter gefütterten Tieren, auch hier – mangelnde Sicherheit bzgl. der Belastung mit Hormonen, Pestiziden, Antibiotika und allergenen, die Immunabwehr schwächenden Substanzen). Als ersten Schritt alles, was nicht wenigstens die Kennzeichnung „0“ oder „1“ trägt, aus dem Speiseplan streichen. Mehr siehe auch hier.

Fast Food: Alle chemisch behandelten, frittierten, insulintreibenden Produkte ohne wirklichen Nährwert: Pommes frites, onion rings, chicken nuggets, burgers, hot dogs usw.

Fette und Öle: Alle Transfette und (teilweise) wasserstoffgehärteten aus Raps, Leinsamen, Mais oder Soja. Ebenso alle PUFA’s aus Sonnenblume, Distel usw., Magarine, Pflanzenfette und frittierte Produkte.

Fisch: Vermeiden sie Fische von unkontrollierten Fischfarmen und solche aus der Spitze der Nahrungskette (wie Hai, Schwert- oder Thunfisch – hohe Konzentrationen bestimmter Umweltgifte wie Quecksilber).

Fleisch und Geflügel: Vermeide alle industriell, getreidegemästeten Varianten (Hormone, Pestizide, Antibiotika). Schränke den Verzehr geräucherter, gepökelter, nitritgesalzener Produkte (Kasseler, Salami, bestimmte Schinkenarten, Würstchen) ein.

Frucht-/Gemüsesäfte: Solche mit Zuckerzusatz oder wärmebehandelte oder unbekannter Herkunft. Auch gute Säfte (frisch gepresst, Direktsaft ohne Zusätze) nur in Maßen trinken – z.B. ein Glas zum Frühstück ist OK..

Früchte/Gemüse: Vermeiden sie als GMO gekennzeichnete und möglichst auch Produkte von weit her und aus konventionellem Anbau unklarer Herkunft,  besonders bei blättrigen Gemüsen und solchen mit essbarer Schale, wenn sie kein Bio Siegel tragen.

Getränke: Vermeiden Sie alle Limonaden und alle anderen gesüßten Soft Drinks, wie z.B.“Energy Drinks à la Red Bull etc., Power Drinks à la Gatorade, gesüßte „Tees“ und alles was in Form von Sprudeltabletten oder in Pulverform angeboten wird.

Getreide: Vermeide so weit wie möglich alle Getreidearten wie Weizen, Roggen, Hafer, Mais, Quinoa, Reis u.a. sowie die Produkte, die man daraus herstellt wie Brot, Brötchen, Kuchen, Teilchen, Gebäck, Torten, Pizza, Müsli, Kornflakes u.a. und alle anderen daraus gebackenen oder anderweitig verarbeiteten konzentrierten Kohlehydratprodukte. Wegen ihres hohen Gehaltes an Gluten, Lectin, Phytinsäure auch Vollkornprodukte vermeiden. Jeder von uns ist aller Wahrscheinlichkeit nach zu einem gewissen Grad allergisch gegen Getreide und Getreideprodukte.

Hülsenfrüchte: Alfalfa, Bohnen, Linsen, Erbesen, Erdnüsse, Linsen, Sojabonen wegen hoher glykämischer Last und Lectin- und Phytinsäuregehalt.

Leckereien: Vermeide alle hoch kohlehydrathaltigen  (auf Zucker und/oder Mehl basierend), stark verarbeiteten Varianten wie Kuchen, Kekse, Torten, Teilchen, Süßigkeiten, Mousses, Eiscreme, Kandiertes.

Kaffee/Koffein: In Maßen, als Genussmittel – also nicht „Literweise“ oder als Ersatz für adäquaten Schlaf.

Knabbereien oder Snacks: Energieriegel, Müsliriegel, Chips, Flips, Salzstangen, Salzbrezeln und alle anderen Snacks auf Getreidebasis.

Milchprodukte: Vermeiden sie möglichst die industriell erzeugten/zusammengerührten Sachen, besonders unbekannte, ohne Biosiegel (mangelnde Sicherheit bzgl. der Belastung mit Hormonen, Pestiziden, Antibiotika und allergenen, die Immunabwehr schwächenden Substanzen). Ebenso als GMO gekennzeichnete. Völliger Verzicht bei Lactoseintolleranz.

Nahrungsergänzung: Viel hilft viel stimmt hier nicht. Vermeiden sie alles Synthetische und vor allem, die mit Füllstoffen, Emulgatoren, Gleitmitteln versetzten Variationen. Informieren sie sich über empfohlene Höchstmengen.

Verarbeitetes: Wenn es in einer Dose, Plastik oder in einer anderen Verpackung angeboten wird,  denken Sie noch mal drüber nach. Außerdem – viele Plastikverpackungen gasen aus, d.h. sie sondern mit der Zeit chemische Substanzen, wie zum Beispiel hormonaktive Weichmacher ab.

Zucker, Limonaden, Getreide: Weglassen. Je weniger sie davon zu sich nehmen, um so weniger Verlangen werden sie danach haben! Ihre Lust auf Süßes lässt rasant nach – versprochen! Es ist, wie wenn man mit dem Rauchen aufhört. Steigen sie aus dieser Zucker-Insulin-Stress-rauf-runter-rauf-runter-Achterbahn aus, stabilisieren sie so ihr Energieniveau und verbessern sie ihre Gesundheit.

Sport

Chronisches Ausdauertraining: Häufige Belastungen hoher Intensität, bei mehr 75% der maximalen Herzfrequenz vermeiden. Gelegentliche Dauerbelastungen im oberen Bereich sind OK – immer auf ausreichende Erholung achten.

Chronisches Krafttraining: Zu häufige, wiederholte, lang andauernde Belastungen (typisch länger als eine Stunde) hoher Intensität, isolierter Muskelgruppen  vermeiden.

Pläne: Vollgepackte, gleichförmige (Art, Häufigkeit, Intensität, Dauer) Trainingspläne vermeiden, weil sie Gesundheit, Energieniveau und Motivation mindern oder gefährden.

Stretching: Kalte Muskel nicht dehnen und auch das intensive Stretching isolierter Muskelgruppen vermeiden. Ausnahme –  wenn vom Orthopäden oder einem anderen vertrauenwürdigen Fachmann zur Behebung von Ungleichgewichten oder nach Verletzungen empfohlen.

Lebensführung/Medizinische Versorgung

Medizin: Die Einahme verschreibungspflichtiger Medikamente bei Problemen, die man durch eine Veränderung des Lebensstils beheben kann, möglichst vermeiden. „Reparaturmentalität“ durch „Vermeidungs-/Vorsorgementaltät“ ersetzen.

Schlaf: Die Kerze nicht an beiden Enden anzünden. Vermeiden sie exzessive digitale Stimulation vorm Zubettgehen, Wecker nach unzureichender Nachtruhe, Strahlungsquellen in Bettnähe, und koffein-/taurinhaltige Getränke als „Wachhalter“.

Dummheiten: Vermeiden Sie Multitasking, Geistesabwesenheit, „es wird schon alles gutgehen“ Mentaltät oder ein zu großes Vertrauen darauf, dass „die da Oben“ es schon richten. Suchen sie die Verantwortung für ihre dummen Fehler und ihre Passivität nicht bei anderen.

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